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Unsere Beispielanlage Biogas in Bad Dürrenberg

Biogasanlage mit Technikraum  Biogasanlage

Dosierer mit Waage  Blockheizkraftwerk (BHKW)

elektronische Prozessüberwachung   BHKW innen   Notfallbrenner

Das Subtrat wird über den Dosierer automatisch und fortlaufend dem Fermenter (Betonbehälter ohne Kuppel) zugeführt. Die Bakterienkulturen vergären im Fermenter und im Nachgärer (zweiter Betonbehälter mit Kuppel) die organische Substanz und erzeugen das Biogas. Das Biogas wird im Nachgärer gesammelt und gespeichert. Durch Zuführung und Verbrennung wird das Biogases in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einem Gasottomotor und einem Generator zu Strom umgewandelt. Der Strom wird zu einem gesetzlich vorgeschriebenen Preis in das öffentliche Netz eingespeist. Das BHKW funktioniert genau so, wie ein auf Gas umgerüsteter PKW-Motor. Die Größe und Robustheit des Motors lässt aber eher Vergleiche zu einem Schiff-Dieselmotor zu. Während die auf Gas umgerüsteten PKW-Motoren einen maximalen Drehzahlbereich bis ca. 6.500 Umdrehungen zulassen, so sind es z. B. bei einem LKW-Motor ca. 2.500 Umdrehungen und bei dem Blockheizkraftwerk nur ca. 1.500 Umdrehungen. Dies zeigt, dass das massive BHKW auf Langlebigkeit (Standfestigkeit) ausgelegt ist. Das BHKW hat eine Nennleistung von 535 kWel. Diese 535 kWel treiben einen Generator an, der wiederum Strom erzeugt. Der Generator funktioniert wie ein umgekehrter Elektromotor: Es wird nicht, wie beim Elektromotor, elektrische Energie durch einen Motor in mechanische Energie umgewandelt, sondern anders herum, mechanische Energie über einen Generator in Strom umgewandelt. Die durch den Gasottomotor entstehende Abwärme wird teilweise für den Gärungsprozess (ca. 8 % der Gesamtwärme) und größtenteils für das vorgesehene Wärmekonzept (Gärresttrocknung) zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit vorgesehen.

Der gesamte Prozess wird wie in großen Kraftwerken voll elektronisch überwacht!

Download Baufortschritt Biogasanlage Bad Dürrenberg

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